Über 2.200 gemeldete Legionellose-Fälle zählte das Robert Koch-Institut allein für 2024. Zum Vergleich: 2020 waren es noch 1.276. Das ist ein Anstieg von über 70 Prozent in vier Jahren.
Und die Dunkelziffer? Deutlich höher, sagen Experten, weil viele Lungenentzündungen gar nicht erst auf Legionellen getestet werden.
Warum gerade jetzt?
Die Gründe für den Anstieg sind vielschichtig. Die Bevölkerung wird älter – und ältere Menschen sind anfälliger für Legionellose. Die Sommer werden wärmer, was das Wachstum von Legionellen in Wassersystemen beschleunigt. Und: In vielen Gebäuden stagniert das Trinkwasser in schlecht gewarteten Leitungen, besonders in wenig genutzten Stockwerken oder Ferienwohnungen.
Das Deutsche Ärzteblatt hat bereits gefordert, dass Ärzte bei jeder ungeklärten Lungenentzündung auch auf Legionellen testen sollten.
Wo das Problem entsteht
Legionellen benötigen warmes, stehendes Wasser. Sie siedeln sich bevorzugt in Biofilmen an – in den Schleimschichten, die sich an Rohrwänden, in Warmwasserspeichern und in Totleitungen bilden. Dort sind sie geschützt und vermehren sich ungestört. Erst wenn Wasser durch den Hahn fließt oder als Aerosol aus der Dusche kommt, gelangen sie in die Atemwege.
Das erklärt, warum die meisten Infektionen zwischen Juni und Oktober auftreten: Höhere Außentemperaturen heizen die Leitungen auf. Der perfekte Brutplatz.
Was gegen Legionellen hilft – und was nicht
Thermische Desinfektion (das sogenannte Aufheizen auf über 70 °C) ist eine Option, aber energieintensiv und nicht für alle Systeme geeignet. Wasserstoffperoxid kommt in vielen Gebäuden zum Einsatz, ist aber laut Umweltbundesamt gar kein Desinfektionsmittel – nur ein Oxidationsmittel. Die Wirkung gegen Legionellen im Biofilm ist entsprechend begrenzt.
Das biostream®-ZERO-Chlordioxid dagegen durchdringt die Schleimschicht von Biofilmen. In 1.620 Einzeltests an der Leibniz-Universität Hannover wurde für biostream® ZERO eine Wirksamkeit von 99,9 % bei nur 5 Minuten Einwirkzeit nachgewiesen – auch gegen Legionella pneumophila. Es ist zugelassen nach DIN EN 12671 und konform mit der EU-Trinkwasserverordnung. Und es bildet keine bekannten Keimresistenzen.
Der Sommer kommt
Wer in einem Gebäude für die Trinkwasserhygiene verantwortlich ist – ob als Betreiber, Hausverwaltung oder Facility Manager – sollte jetzt handeln. Nicht erst, wenn die Wasserprobe auffällig ist. Sondern bevor die Temperaturen steigen und die Legionellen-Saison beginnt.
Sprechen Sie uns an. Wir beraten seit 2001 Gebäudebetreiber, Kliniken und Hausverwaltungen zur Legionellenbekämpfung mit Chlordioxid.
