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Biofilme als Quelle für pathogene Keime |
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Hinter der Wasseruhr tritt das Wasser nunmehr in ein Leitungsnetz, z.B. einer Hausinstallation, in dem zumeist seit Erbauung dieses Netzes keinerlei Sanierungsmaßnahmen durchgeführt wurden. Die Mikroorganismen in
diesen Leitungssystemen werden normalerweise durch die Strömung des Wassers auch aus selbigen wieder ausgetragen, so dass es nur zu Kontaminationen in Stagnationswasser kommen sollte, die durch Ausspülen
beseitigt werden könnten.
Das Problem: Der Biofilm
An diesem Punkt ist der Biofilm zu berücksichtigen, der ähnlich wie ein Anker die Mikroorganismen vor dem Ausspülen aus dem Leitungssystem bewahrt und ihnen einen „Strömungsschutz“ für die ungehinderte
Vermehrung bietet. Der Biofilm leistet diese Aufgabe sowohl für nicht pathogene als auch für pathogene Keime.
Zur Entstehung eines Biofilms bedarf es folgender Faktoren:
- einer wasserberührten Oberfläche
- ausreichend Wasser
- Mikroorganismen
- Nährstoffe
Die wasserberührte Oberfläche stellt das Kupferrohr, der
Trinkwasserschlauch aber auch die Oberfläche von Getränkeautomaten, die
mit dem Trinkwasser in unmittelbaren Kontakt kommen, dar. Die
Nährstoffe sind in Form von Huminsäuren, Mikroorganismen und
Abbauprodukten der Biofilme im Wasser vorhanden.
Die Bildung eines Biofilms selbst in neu verlegten und gereinigten Rohren vollzieht sich in sehr kurzer Zeit und kann in sechs Phasen eingeteilt werden. In unserem PDF-Dokument zum Thema Biofilm können Sie die einzelnen Schritte in detaillierten Abbildungen anschauen.
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